Wasserwirtschaftsamt
Nürnberg

Der Wöhrder See – Ein Makro-Pulversee?

Der frühere Pulversee in der Höhe der Teutonenstraße wurde von 1907 bis 1968 als Natur-Schwimmbad genutzt.
Wegen des hohen Eisen-und Mangangehalts aus dem Grundwasser war die Benutzung als Badesee nicht mehr zulässig und es wurden vom Schwimmerbund Bayern 07 die heutigen Betonbecken mit Wasseraufbereitung gebaut.

Meine Fragen: Werden bei den Planungen Erfahrungen aus
der Vergangenheit der Wasserwelt Pulversee/Wöhrder See genutzt? Wer setzt sich ernsthaft mit den Erfahrungen der künstlichen Seen im Fränkischen Seenland auseinander?
Meiner Meinung nach könnte der ebenfalls künstliche Wöhrder See nur ein schönes Naturbiotop sein. Das heißt: Keine Badebucht, kein Sandstand, keine Paddler oder Wellenreiter!

Nürnberg liegt an der Pegnitz (und nicht am Wöhrder See). Vergnügungsparks und Sportzentren gehören nicht in die Pegnitzauen

Mit freundlichen Grüßen
Armin Porst


3 Antworten zu “Der Wöhrder See – Ein Makro-Pulversee?”

  1. Foto Porst-Horst sagt:

    Herr Porst sollte sich die Frage stellen, wieso es zu hohen Eisen- und Manganwerten kam. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Kriegsschäden bzw. Kriegsfolgeschäden zu dieser Erhöhung führten.

    Die Werte sind mittlerweile seit ca. 50 Jahren Geschichte.
    Faktum ist, dass in unmittelbarer Nähe zur Pegnitz das Langseebad betrieben wird – mit zulässigen Werten, und mit Grundwasser gespeist (gar nicht weit entfernt vom Wöhrder See!).

    Es muss Aufgabe der Projektverantwortlichen sein, dieselbe Qualität im neuen Wöhrder See zu erreichen und nachhaltig bzw. dauerhaft zu gewährleisten.

    Dabei stellt sich die Frage nach der elementaren Bedeutung von Seen: Ein See ohne Bademöglichkeit ist wie ein Fußballspiel ohne Ball.

    Ich vermute, dass Herr Porst in Seenähe wohnt und potentielle Badegäste als Störer seiner bisherigen Ruhe und Beschaulichkeit betrachtet. Vor dieser Egozentrik kann ich nur warnen:

    Wenn die öffentliche Hand zweistellige Millionenbeträge in die Hand nimmt und ist dann nicht in der Lage, dem Steuerzahler einen See mit Bademöglichkeit zu bieten, soll die Politik sich gleich selbst an die Medien wenden – mit der Botschaft:
    Wir verbauen zig Millionen, aber in danach kann man im See nicht mal schwimmen!

    Auf die diversen medialen Jahresrückblicke – vor allem bundesweit! – freue ich mich jetzt schon…Nürnberg erneuert seinen Stadtsee und keiner darf drin schwimmen…der Rest der Republik lacht sich scheckig.

    Mein Motto:
    Wöhrder See ohne Badebucht ist Blödsinn, um nicht zu sagen „Rausgeschmissenes Geld“ – Daher: Viele Bademöglichkeiten im neuen Wöhrder See!

    • wahl-nürnbergerin sagt:

      Wer ist denn hier ein egoistischer Anthropozentriker ? Die elementare Bedeutung von Seen ist, daß Menschen darin baden können ???? Wir können auch in die Badewanne oder eines der zahlreichen Schwimmbäder, Fische und Wasservögel dagegen sind auf Seen angewiesen. Also Baden an einer Stelle ist okay, aber nur in Einklang mit der hier lebenden Tierwelt.
      Und von wegen der Rest der Republik lacht sich scheckig, jeder meiner Besucher aus der restlichen Republik beneidet uns um so viel Natur mitten in der Stadt.

    • DerJo sagt:

      Ich muss leider auch sagen, dass ich es nicht als primäre Eigenschaft eines Sees sehe, ein Badeparadies zu sein. In Nürnberg selbst und im Umland gibt es genügend dedizierte Badegelegenheiten, Freibäder oder Badeseen.

      Darüberhinaus ist eine Badeanlade nur in einigen Monaten des Jahres zu verwenden, den Rest des Jahres müsste man dann an verwaisten Planschbecken entlangflanieren.

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