Strömungslenkung
© Nürnberg Luftbild Hajo Dietz

Strömungslenkung

Ausgangszustand

Der Untere Wöhrder See hatte eine monotone Wasserfläche mit sehr geringer Fließgeschwindigkeit.

Umbaumaßnahme

In der Seemitte wurde die natürlich entstandene Auflandung belassen. Die ellipsenförmige Sedimentablagerung „Unterwasserinsel“ wurde mit einer Steinschüttung eingefasst und fixiert. Die Insel hat eine Größe von über 5 Fußballfeldern und erhöht maßgeblich die Fließgeschwindigkeit im Unteren Wöhrder See (siehe schematische Darstellung der Flussrichtung im oberen Luftbild). Von der Bevölkerung, den Bürgervereinen und den Naturschutzverbänden war gewünscht, den vorhandenen Seeblick zu erhalten. Deshalb endet die „Unterwasserinsel“ ca. 80 cm unter der Wasseroberfläche. Sichtbar sind nur die sichelförmigen Enden.

Ergebnis

Die „Unterwasserinsel“ im Unteren Wöhrder See engt den Fließquerschnitt ein. Durch die Erhöhung der Fließgeschwindigkeit, werden sich in Zukunft weniger Feinteile im See ablagern.

Luftbildaufnahmen links vor der Maßnahme - rechts danach - Öffnet große Ansicht
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